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Das Patriarchat von Venedig ist eine römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Venedig. Die Erzbischöfe von Venedig tragen seit dem 8. Oktober 1457 den Titel eines Patriarchen, nachdem das Patriarchat von Grado seinen Sitz hierher verlegte. Venedig ist damit eines von fünf Patriarchaten der römischen Kirche, die vier anderen sind Rom, Lissabon, Ostindien und Jerusalem. Mit Ausnahme von Rom handelt es sich hierbei allerdings nur um Ehrentitel ohne kirchenpolitische Bedeutung. Die Patriarchen von Venedig sind allerdings in der Regel auch Kardinal. Im 20. Jahrhundert wurden drei venezianische Patriarchen Papst (Pius X. 1903, Johannes XXIII. 1958 und Johannes Paul I. 1978).