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Die Tragödie gehört zu den literarischen Grundmustern, ist eine Form des Dramas, die sich bis in das antike Griechenland zurückführen lässt. Das Wort "Tragödie" entstammt dem Theater der griechischen Antike und bezeichnet einen "Bocksgesang" bzw. "Gesang um den Bockspreis" [griech.:τραγωδία]. Beim Dionysoskult wurden Umzüge mit Maske und Bocksfell [griech.:tragos] (Darstellung des Gottes selbst oder eines der ihn begleitenden Satyrn) aufgeführt. Eine deutsche Form der Tragödie ist das Trauerspiel; die beiden Begriffe sind jedoch nicht genau deckungsgleich. Der Begriff Trauerspiel ist eine Übersetzung von Philipp von Zesen. Die Situation der Hauptfigur verschlechtert sich unausweichlich; das Stück endet mit ihrem Tod. Das Scheitern des tragischen Helden ist dabei unausweichlich, seine Ursache liegt in der Konstellation und dem Charakter der Figur. Der Keim der Tragödie ist, dass der Mensch über das ihm zugeteilte Schicksal hinausgehen will.